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Neandertalerfundplatz in 3D – Drohnenmodellierung der Höhlenruine von Hunas

Für die Detailaufnahmen muss unter Baumwipfelhöhe geflogen werden.
Für die Detailaufnahmen muss unter Baumwipfelhöhe geflogen werden.

11.02.2020: Seit ihrer Entdeckung in den 1950’ern war der Fundplatz Hunas immer wieder Schauplatz archäologischer und geologischer Untersuchungen. Die letzte Grabung der UFG-FAU in den Sedimenten der Höhlenruine fand 2012 statt. Während der Ausgrabungen kamen nicht nur eine reichhaltige Biostratigraphie, sondern auch Steingeräte sowie der Zahn eines Neandertalers – nach momentanen Stand immer noch der älteste Überrest der Gattung homo aus Bayern – zu Tage.

Nachdem der Steinbruch, in dem die ehemalige Höhle heute liegt, erweitert werden soll, wurden letzten Freitag noch einmal abschließende Untersuchungen von Prof. Th. Uthmeier, Prof. D. Mischka, Dr,. C. Mischka, G. Möller (alle UFG-FAU) und M. López Correa (GeoZentrum Nordbayern) durchgeführt. Ein Structure-from-Motion (SfM) – Modell  wurde mit Hilfe der Institutsdrohnen angefertigt. Dieses dokumentiert, gestützt auf mit dem DGPS eingemessenen Referenzpunkten (GCP’s) auf wenige Zentimeter genau den Zustand des Fundplatzes und seiner Umgebung, mitsamt der Vermessungsfixpunkte der alten Grabungen. Wenn nun der Fundplatz dem Steinbruchbetrieb zu Opfer fällt, so bleibt er doch wenigstens virtuell erhalten und im „begehbar“. (C. Mischka)

YouTube-Film über die Befliegung in Hunas

YouTube-Film über die Befliegung in Hunas

Bilder von der Befliegung in Hunas