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Startschuss für die rechen:werkstatt archäologie

Die Professoren Uthmeier, Mischka und Grüner (von links nach rechts) bei der Rechnerbestellung
Die Professoren Uthmeier, Mischka und Grüner (von links nach rechts) bei der Rechnerbestellung

25.01.2019 Der Studiengang „Archäologische Wissenschaften“ an der FAU macht einen weiteren bedeutenden Schritt, der eine den Anforderungen der heutigen Zeit angemessene Forschung und Lehre ermöglichen soll: Es fiel der Startschuss für die Einrichtung der „rechen:werkstatt archäologie“, dem neuen PC-Pool für Archäoinformatik und Virtueller Realität. Diesen Freitag unterschrieben die Professoren Uthmeier (UFG) und Grüner (Klass. Archäologie) gemeinsam die Bestellformulare für die ersten Rechner. Das Institut für Christliche Archäologie wird sich ebenfalls an der neuen Einrichtung beteiligen.

 

Großer Andrang bei der ersten Lehrveranstaltung in der rechen:werkstatt.

Großer Andrang bei der ersten Lehrveranstaltung in der rechen:werkstatt.

Mehr als nur ein paar Computer

Die drei Teilbereiche der Archäologischen Wissenschaften, Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Christliche Archäologie bündeln mit dem neuen PC-Pool ihre Erfahrungen und auch Fragestellungen. So soll die Lehre in den Bereichen GIS, Datenbankmanagement und auch dem stark an Bedeutung gewinnenden Gebiet der virtuellen Rekonstruktion prähistorischer oder antiker Befunde, Objekte oder auch ganzer Gebäudeensembles voran getrieben werden. Programme wie QGIS, PhotoScan oder auch Blender und Voxler werden das gesamte Feld über das klassische GIS, die Erschaffung dreidimensionaler Modelle bis hin zur Auswertung und Visualisierung abdecken.

Archäoinformatik als integraler Studieninhalt

Dies alles wird den Studierenden eine den Ansprüchen der modernen Berufswelt angemessene Ausbildung zu ermöglichen. Sie erhalten schon im Studium die Möglichkeit erhalten, sich mit den neuesten „Digitalen Aspekten” des Faches, deren Möglichkeiten aber auch Grenzen vertraut zu machen. Dies ist ein weiterer, bedeutender Baustein in dem Plan, das Studium in Erlangen auch langfristig attraktiv zu halten.

Räumlichkeit mit Tradition

Bis auf Weiteres sollen die Rechner einen Platz in den Räumlichkeiten der Antikensammlung des Institutes für Klassische Archäologie finden. Die dortige Werkstatt war bislang schon ein Ort, an dem die Studierenden gemeinsam an „analogen“ Modellen und realen Fundstücken arbeiten konnten; diese Tradition führt nun die rechen:werkstatt archäologie mit modernsten Techniken in das 21. Jahrhundert weiter.

 
Öffnungszeiten

Momentan ist die rechen:werkstatt archäologie zu folgenden Zeiten für die Studierenden geöffnet:

Montags, 14:00-17:00
Dienstags, 10:00-12:00 und 13:00-16:00
Mittwochs,10:00-14:00
Donnerstags, 10:00-15:00

In Zukunft werden die Öffnungszeiten noch erweitert.